ALS TUTOR

Heißhunger auf Pizza? Vergessen, Milch einzukaufen? Plötzliche Schokogelüste? Ein Glück, dass es die Tutorate gibt... Und dank der Getränketutoren musst du nicht einmal mehr schwere Getränkekisten schleppen!
Neben dem abwechslungsreichen Verpflegungsangebot gibt es aber auch eine reichhaltige Auswahl an sonstiger Betätigung: Die Sporttutoren organisieren regelmäßig Turniere, die Werkstatttutoren helfen nicht nur bei einer lockeren Schraube, mit den Tanztutoren kannst du lernen, wie du das Tanzbein noch eleganter schwingst und zu guter Letzt zeigen dir die Gitarrentutoren, wie man der Gitarre klangvolle Akkorde entlockt. Nicht zuletzt sorgen auch Tutoren dafür, dass mit dem Internet alles rund läuft und halten den Copyraum in Schuss.
Nunja, um den Rahmen nicht zu sprengen, lassen wir es mit der Aufzählung an dieser Stelle mal gut sein, die übrigen Tutorate lernst du garantiert vor Ort kennen. Die Teilnahme an den Tutoraten ist kostenlos – allerdings ist das Angebot immer nur so vielfältig, wie sich die Bewohner einbringen. Wir freuen uns also schon auf dein Engagement!

HEIMMITVERWALTUNG

Bei 260 Bewohnern gibt es natürlich einiges zu organisieren. Einen Großteil übernehmen dabei unser Heimleiter Herr Schütt, unsere Sekretärin Frau Schätzle sowie unser Hausmeister Herr Kokott.
Dennoch haben wir als Bewohnerschaft großen Gestaltungsfreiraum. Als Bindeglied zwischen Heimleitung und Bewohnerschaft fungieren dabei die Heimsprecher – jeweils ein Junge und ein Mädchen pro Haus. Gemeinsam mit den Ältestenräten, denen die Kontrolle der Heimsprecher und die Kassenprüfung obliegt, und den Stocksprechern bilden sie den Heimrat, der die Tagesordnung für die Heimvollversammlung festlegt.
Auf der Heimvollversammlung werden dann die Belange der Bewohnerschaft diskutiert und beispielsweise neue Anschaffungen beschlossen oder neue Tutoren gewählt. Auch hier kannst du dich wunderbar mit deinen Vorstellungen einbringen und das Wohnheimleben mitgestalten.

STOCK

Wenn es auch viele stockübergreifende Aktionen gibt, spielt sich vieles doch auf dem eigenen Stock ab. Und wie du dir sicherlich schon denken kannst, basiert der hohe Wohlfühlfaktor nicht allein auf den gemütlichen Sofas im Wohnzimmer. Zunächst einmal gibt’s die gemeinsamen Stockaktivitäten, die von Spiele- und Kochabenden bis hin zu gemeinsamen Aktionen wie Bowlen, einem Besuch im Europa-Park und so weiter und so fort reichen. Damit das Eingewöhnen auf dem Stock schnell klappt, gibt es das Neueinzügleressen – da dürfen alle Neuen eines Stocks gemeinsam für alle Stockbewohner ihre Kochkünste unter Beweis stellen. Bei deinem Einzug solltest du aber auch gleich zwei weitere Termine rot im Kalender markieren: Die Tour de Chambre und die Stockparty. Bei der Tour de Chambre bereitet jeder vom Stock in seinem Zimmer entweder etwas zum Essen oder zum Trinken vor. Und dann zieht der gesamte Stock von Zimmer zu Zimmer – legendäre Geschichten erzählt man sich danach eigentlich jedes Mal.
Bei der Stockparty hingegen wird die Küche zur Bar und das Wohnzimmer zum Dancefloor. Viele Stockwerke stecken Wochen der Vorbereitung in die Deko – die Bastelschere kannste also schonmal gleich mit einpacken ;)
Übrigens gibt’s auf vielen Stockwerken Gewürze, Putzzeug und Ähnliches für alle gemeinsam – da sich die Sachen aber nicht von selbst einkaufen, gibt es dafür Stocktutoren. Wie das alles funktioniert erklären dir aber bestimmt die Stocksprecher – spätestens bei der Stockversammlung, auf der Stockanschaffungen besprochen werden und neue Tutoren gewählt werden.

VERANSTALTUNGEN

Besonders interessant für dich als Neueinzügler dürfte der Neueinzüglerabend sein. Dort hast du die Gelegenheit, neben den anderen Neueinzüglern auch unsere Tutorate und die „alten Hasen“ näher kennenzulernen.
Des Weiteren hat sich mittlerweile einmal im Semester die Tour des Etages etabliert, bei der die einzelnen Stockwerke im Wohnzimmer etwas zum Trinken oder Essen vorbereiten und alle dann gemeinsam von Stock zu Stock ziehen. Im Wintersemester freuen sich alle Feinschmecker traditionell auf den ersten Adventssonntag: Das Buffet beim Adventsbrunch auf dem RSH-Dach lässt wahrlich keine Wünsche offen. Aber auch das Sommersemester hat einiges zu bieten: So werden am 1. Mai die Wanderschuhe für die Maiwanderung ausgepackt und beim glamourösen Sommerball ist dann die feine Abendgarderobe erste Wahl.

Last but not least sei als absolutes Highlight das Parkplatzfest erwähnt: alle Wohnheime der Willy-Andreas-Allee stellen gemeinsam eines der größten studentischen Open-Air-Feste Karlsruhes auf die Beine – mit zwei Live-Bands, Rundumverpflegung und garantiert bester Stimmung!
Parkplatzfest 2012 Parkplatzfest 2012 Parkplatzfest 2012

Fotos mit freundlicher Genehmigung von pzka.de

IN DER KIRCHE

Das ABH und RSH sind katholische Wohnheime und werden von der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Karlsruhe getragen. Dies äußert sich vor allem in der Art unseres Zusammenlebens - denn bei uns wird nicht nur nebeneinander gewohnt, sondern auch miteinander gelebt. Wir respektieren uns gegenseitig und setzen uns füreinander ein – sind also quasi Christen im Alltag.
Das heißt aber nicht, dass du auch katholisch sein musst, um hier zu wohnen. Schließlich empfinden wir gerade die Mischung der verschiedenen Denk- und Glaubensrichtungen als eine wichtige Bereicherung.
Unterstützung bekommen wir von Denis Potyka, der als pastorale Mitarbeiter im ABH/RSH gemeinsam mit uns und für uns pastorale Angebote mitentwickelt und immer für neue Ideen offen ist. Zweimal im Semester gibt es Gottesdienste, welche die Gottesdiensttutoren gemeinsam mit dem Hochschulpfarrer Hans-Jörg Krieg und Denis Potyka vorbereiten. Die Gottesdienste sind so „von Studenten für Studenten“ und greifen immer Themen auf, die uns direkt betreffen. Der Besuch der Gottesdienste ist aber natürlich nicht verpflichtend.